Die Wellness-Trends von morgen

Von der Spa-Behandlung zum ganzheitlichen Wohlfühlkonzept: Die Wellness-Branche verändert sich konstant. Die folgenden fünf Trends werden uns künftig begleiten.

Von der Spa-Behandlung zum ganzheitlichen Wohlfühlkonzept: Die Wellness-Branche verändert sich konstant. Die folgenden fünf Trends werden uns künftig begleiten.

Foto: Jen P.

Wenn wir beobachten, wie sich das Thema Wellness gewandelt und an Bedeutung gewonnen hat, wissen wir: Es ist in der Gesellschaft angekommen und es wird bleiben. Wellness ist nicht mehr nur Synonym für Whirlpool und Massage. Es reicht von Gesundheit bis Fitness, von Entspannung bis Ernährung, von Körper bis Geist. Wellness ist ein universales Verständnis von «sich Gutes tun» und genau das ist es, was uns bei anhaltendem Stress, bei Angstzuständen oder Antriebslosigkeit als Hilfsmittel dient.

Individualisierte Wellness-Trips im eigenen Land

Durch die Pandemie ist unser Reiseverhalten stark eingeschränkt. Ein guter Grund in der Heimat zu bleiben und Orte zu entdecken, die wenig touristisch sind. Dabei ein guter Aufhänger: Ein Wellness-Programm, das auf die eigenen körperlichen und mentalen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Nutzt die Gelegenheit, um mit einem Ernährungsexperten die eigenen Essgewohnheiten zu analysieren oder probiert es mit Meditation und einer Lymph-Massage. Immer mehr Hotels offerieren ein Angebot, das individuellen Ansprüchen Rechnung tragen soll. Dafür braucht es keine Woche Auszeit, ein Wochenende fern vom Alltag wirkt bereits Wunder.

Stärkung des Immunsystems

Es schützt uns vor Viren und Bakterien: Das Immunsystem ist der Superstar unseres Körpers. Seine Stärke hängt nicht nur von physischen, sondern auch psychischen und sozialen Faktoren ab. Deshalb gewinnt auch das Thema Immunwellness immer mehr an Bedeutung. Dabei steht die Ganzheitlichkeit im Zentrum. Wie wirken sich Berührung, Pflege, Ernährung, Fitness, Natur und soziale Interaktion auf unseren Körper aus? Das neue Wissen rund um die körpereigenen Abwehrkräfte und ihre Abhängigkeit von nicht stofflichen Einflüssen fliesst zunehmend in Behandlungsmethoden und Angebote ein.

Gesundheitsorientierte Fitness

Ganzheitlichkeit hat auch die Fitness-Branche erreicht. Trainiert wird künftig nicht mehr nur für ein individuelles Körperideal, sondern auch, um die eigene Gesundheit zu fördern und die Psyche zu stärken. Im Zentrum steht der Mensch als Ganzes und die Überzeugung, dass Sport und Fitness alle Lebensbereiche beflügeln können. Dabei sind die Übergänge fliessend: Fitness wird in den Alltag integriert, Yoga zum morgendlichen Ritual und der Sport mit Arbeitskollegen an der frischen Luft zum Outdoor-Meeting. Wir haben verstanden, dass uns Bewegung nicht nur körperlich fit hält, sondern auch für den Geist unerlässlich ist – und das bis ins hohe Alter.

Mental Wellness dank digitaler Angebote

Die Meditationsapp unterstützt auf dem Smartphone, der Podcast zum Thema Self-care läuft im Ohr und die Sitzung mit dem Life Coach findet per Videokonsultationen statt: Mental Health wird immer digitaler und allgegenwärtiger. Der gesunde Mensch braucht einen gesunden Geist – diese Überzeugung manifestiert sich immer mehr. Plötzlich ist nicht mehr nur das eine berufliche oder private Ziel vor Augen, sondern die Summe unterschiedlicher Faktoren. Stichwort Mentale Selbstoptimierung. Die Psyche braucht Pflege und diese wird mit neuen digitalen Angeboten ganz selbstverständlich in den Alltag integriert.

Fokus auf Inhaltsstoffe

Skincare gilt als heiliger Gral der Kosmetikindustrie. Sie steht im Mittelpunkt unserer Beautyroutine, denn Haut soll nicht nur schön, sondern auch gesund sein. Einzelne Inhaltsstoffe erhalten dabei besonders viel Aufmerksamkeit – oberstes Gebot: natürlich sollten sie sein. Cannabis als Quelle vielversprechender Stoffe ist dabei noch immer einer der wachsenden Trends. CBD in Ölen, Cremen & Co. finden sich mittlerweile in fast jedem Badezimmer. Wichtig ist jedoch, dass Produkte verwendet werden, die Cannabidiol enthalten und nicht bloss Hanföl. CBD ist aber nicht das einzige Cannabinoid, das der Kosmetikindustrie von Nutzen sein könnte. Auch dem ebenfalls nicht-psychoaktiven CBG (Cannabigerol) sagt man eine antientzündliche und antifungizide Wirkung nach. Um diese zuverlässig zu belegen, ist jedoch noch weitere intensive Forschung nötig.

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